Höllriegelskreuth

Höllriegelskreuth ist ein Flecken in München, heute ein Ortsteil von Pullach.

Er geht zurück auf Franz Höllriegel, den Großvater der Ehefrau von Ludwig Eisenberger, der dort ein Gutshaus mit Park, Kapelle, Mariensäule, Monopteros und weiteren Andachtsstellen errichten liess. Die Grundstücke einschließlich eines Steinbruches waren Gegenleistungen für Arbeiten, die Franz Höllriegel für Ludwig I. bei dem Bau der Ludwigskirche (der Universitätskirche von München) erbrachte.

Der Steinbruch von Höllriegelskreuth wurde um 1886 berühmt als Sitz der sektenartigen Humanitas-Gemeinschaft des Malers und Kulturreformers Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913).

Dank seiner günstigen Lage an der Isartalbahn wurde der Ort bereits früh zu einem Standort für Industrieansiedlungen (z.B. Linde).

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